Weiter geht’s – Laufplanung 18/19

Nun ist die Tortour schon seit über einem Monat Geschichte und ich blicke bereits mit einiger Distanz auf dieses Langzeitziel, auf das ich zwei Jahre lang hingearbeitet habe. Ich bin nicht dem Post-Ultra-Blues verfallen und klage nicht über Antriebslosigkeit; ich habe die Möglichkeit, läuferisch ein wenig mehr in den Tag hineinleben zu können, für eine Weile genossen, zumal ich anderweitig sehr eingespannt war. Meine Leistungsfähigkeit kam bereits nach einer vergleichsweise kurzen Zeit zurück und ich habe mir meine üblichen Strecken wieder erschlossen – sogar ein Trainingsultra mit Basti war schon wieder drin, der trotz großer Hitze ziemlich gut für mich lief.

Jetzt ist er wieder da, der Hunger auf die wirklich langen Läufe, aber auch auf Langstrecken-Tempo! Dementsprechend freue ich mich auf die Läufe, die in den nächsten Monaten anstehen:

Mit dem Kölnpfad 10×11 tritt ein gewisses Laufduo zum zweiten Mal in der bierfreien Rheinmetropole an, dieses Mal auf der 110 Kilometer langen Mitteldistanz! Es wird sicher wieder episch, lustig und schmerzhaft – freut Euch nach einem Jahr #Cat Content auf die Jubiläumsfolge!

Während es am kommenden Wochenende nicht um Bestzeiten, sondern um Spaß gehen wird, werde ich im Anschluss schon wieder in den Herbst-/Wintermodus über- und das Tempo auf der kürzeren Ultradistanz angehen. Es gilt, eine 4:10er Rodgau und eine 11:15er WHEW-Bestzeit zu unterbieten! Das Training hierfür werde ich mit einigen tollen Läufen anreichern können.

Langstreckenziele im restlichen Jahr:
Besonders freue ich mich über die Gelegenheit, als Ersatzmann bei der Mauerweglauf-Staffel zu starten und auf den letzten 71 Kilometern der 100 Meilen von Berlin schon mal einen Einblick in diesen absoluten Traumlauf zu erhaschen.
Am ersten Septemberwochenende geht es dann weiter – entweder starte ich beim Bottroper Ultralauf-Festival in der Sechs- oder Zwölfstundenwertung, oder ich nehme am nächsten Tag am 35 Kilometer langen Rheinsteig-Extremlauf teil.
Der Oktober steht dann ganz im Zeichen der Trails, wenn es am 6. zum Kreuzberg 50 und am 20. zum Teutolauf geht.
Am ersten Novembersamstag zieht es die Ruhrgebietsultras bereits wieder in den Bottroper Herbstwald, wo auf zwei Runden zu insgesamt 50km ein erster Leistungstest zeigen wird, was ich auf dem Weg nach Rodgau bereits erreicht habe.

Damit habe ich mir ein schönes Gerüst aus vertrauten und schönen Läufen erschlossen, die sehr gut als Zwischenziele funktionieren und mich motivieren, trainingsmäßig am Ball zu bleiben, meine 50-Kilometer-Zeit zu verbessern und über den Winter eine gute Grundlage für eine neue WHEW-Bestzeit zu schaffen. Ich freue mich sehr auf die vielen, vielen Kilometer!

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