Salomon Sense Pro

Bereits seit einigen Tagen oxidiert dieser Schuh bei mir rum, da ich gerade in den letzten Zügen einer langen und ärgerlich-überflüssigen Erkältungspause liege. Am Mittwoch, spätestens aber zum Wochenende, werde ich den Schuh aber von dieser ekeligen Sauberkeit befreien, mit der er sich jetzt noch abgeben muss.

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Gekauft habe ich den Schuh auf der Suche nach einem weniger Aggressiven Gegenpol zum Speedcross 3, auch im Hinblick auf die Sommermonate (falls er so lang durchhält) und Langstrecken mit höheren Asphaltanteilen. Nicht zuletzt – aber lange nicht ausschließlich – aufgrund eines unschlagbaren Angebots von 65€ habe ich mich dann für den Sense Pro entschieden, über den ich bislang überwiegend Gutes gelesen habe.

Hier zunächst die Daten:

Sprengung: 6mm
Polsterung (Sohlenhöhe): (16mm/10mm)
Gewicht: 250g

Der erste Tragetest verspricht ein leichtes, dynamisches und bequemes Lauferlebnis. Das „Sensifit“ getaufte System basiert im Endeffekt auf einer bis zur Sohle seitlich durchgehenden und dehnbaren Zunge. Im Bereich des Fußrückens ist das Material gepolstert, an den Seiten scheint das von vielen Salomon-Produkten vertraute flexible Mesh verarbeitet worden zu sein. Das Ergebnis ist, dass der Fuß zwischen Sprunggelenk und Zehenansatz komplett umschlossen wird und der Schuh sich wie eine Socke anfühlt. Durch die für mich geringe Sprenung und die fast 100 Gramm Gewichtsunterschied zum Speedcross 3 dürfte es leichtfüßiger und vergleichsweise stabiler vorangehen.

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Verschnürt wird das Ganze Paket mit dem gewohnten Quicklace-System, untergebracht werden die Senkel wie immer in einer eigenen Tasche außen an der Zunge. Im Vergleich zum Speedcross funktioniert das deutlich besser, da die Zunge nicht so aufrecht steht und auch keine so dicke Polsterung aufweist, wie es beim Speedcross der Fall ist.

Das Profil der Sohle gleicht dem des Sense Ultra, scheint mir allerdings ein wenig feiner zu sein. Die Profiltiefe entspricht etwa der Hälfte des Speedcross. Die Sohle ist definitiv nicht für Schlamm und nassen Untergrund geschaffen, ich werde aber auch dahingehend dem Schuh ordentlich auf den Zahn – oder besser: den Stollen – fühlen.

Ich bin sehr gespannt, wie sich der Sense Pro macht, besonders bei dem noch sehr nassen Wetter, das leider anscheinend in meinen Breiten noch eine Weile vorherrschen wird.

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